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Geposted von Jenni am 12. April 2020

Lauschewölkchen - individuelle Hörgeschichten

  1. Das Interview
  2. Eine kleine Geschichte

Marie Christin Ohlenbrock
Marie Christin Ohlenbrock

Der ein oder andere von euch kennst sie vielleicht bereits: Deine Rabenmutter. Sie ist bekannt für ihre direkte und ehrliche Art ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Heute möchten wir euch ihr neuestes Projekt vorstellen: Lauschewölkchen. Hierbei geht es um personalisierte Hörgeschichten für Kinder, welche ganz individuell auf die Lebenssituation des Kindes zugeschnitten werden. Gerade in Kombination mit der Toniebox und den Kreativ-Tonies finden wir dies eine super Sache. Wir haben mit Marie Christin Ohlenbrock - der Frau hinter deine Rabenmutter - gesprochen.

Das Interview

Bitte stelle dich doch einmal kurz vor und beschreibe und was du so machst?

> Ich heiße Marie Christin, bin 32 Jahre alt und wohne mit meiner Tochter in der Nähe von Münster. Als ausgebildete Pädagogin arbeite ich Teilzeit in einem Kindergarten und die restliche Zeit kümmere ich mich als Autorin um meinen Blog, schreibe an meinem zweiten Buch und nehme seit kurzem auch tolle Hörgeschichten für Kinder auf.

Wie kamst du zu deinem Blog "Deine Rabenmutter"?

> Ich habe mich früher immer gefragt, warum vorallem junge Mütter scheinbar das Bedürfnis haben, sich im Internet über das Mama sein auszutauschen. Erst seit ich selbst Mutter bin weiß ich, wie befreiend es sein kann, seine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Außerdem kam dazu, dass meine Tochter in den ersten Monaten sehr viel geschlafen hat. Als frisch gebackene Mutter wusste ich in dieser Zeit oft nicht, wohin mit mir und habe einfach damit begonnen, meine Erfahrungen ebenfalls mit anderen zu teilen - über einen Blog.

> Ja und so kam das. Und natürlich kannte ich auch schon ein paar Blogs, die nur das schöne Leben mit Kind darstellen. Für mich fehlten da die unangenehmen Themen, die sonst nicht fokussiert und keinen Stellenwert haben. So ist das Ganze dann entstanden. Recht unspektakulär muss ich sagen.

Was war das emotionalste Thema, über das du bereits einmal gebloggt hast?

> Fast schon schwierig, da ich ja eher über schockierende Sachen, also über emotionale Themen schreibe. Doch eine Sache ist mir doch sehr ans Herz gegangen:

> Vor ungefähr zwei Jahren habe ich eine Nachricht an mein Kind als Blog-Beitrag verfasst. Die Idee dahinter war, dass - wenn sie irgendwann meinen Internetauftritt findet - ich ihr ein Paar Gedanken von mir hinterlassen kann. Wenn mein Kind alt genug ist, wird es all die Texte und Bilder finden, die ich geschrieben und veröffentlicht habe. Das kann natürlich irgendwie erschreckend sein. Da ist die Nachricht an sie eine Chance, mich so darzustellen, dass mein Kind sich nicht zu sehr für mich schämt und/oder schockiert ist.

> In der Nachricht geht es darum, dass ich mich entschuldige, für alles was ihr unangenehm sein könnte. Ich habe ihr einfach gesagt, sie soll nachsichtig mit mir sein. Das, egal was sie findet, sie Verständnis haben soll - ich musste auch erst dazu lernen und mich ausprobieren. Am Ende des Textes habe ich sie darum gebeten, dass die nachdenkt, bevor sie etwas ins Internet stellt. Aber das es auch dazugehört, wenn man erst einmal Fehler macht und sich der Reichweite noch nicht so bewusst ist.

Lauschewölkchen, hört sich so flauschig an. Wie kam es zu diesem Namen?

Lauschewölkchen
Lauschewölkchen

> Der Name ist eigentlich dadurch entstanden, dass ich etwas sehr verträumtes haben wollte. Das Verträumteste für mich sind Wolken. So ist es zu einer schönen Kombinationen von hören - also Lauschen und den Wolken gekommen. Um den Overkill zu geben zum Thema Niedlichkeit, ist es dann Lauschewölkchen geworden.

Wie entstand dein neuestes Projekt personalisierte Hörgeschichten für Kinder zu erzählen?

> Da ich meinem Kind jeden Abend eine Geschichte erzähle um sie in ihrem Alltag zu unterstützen, habe ich gedacht, es wäre schön auch anderen Kindern so etwas möglich zu machen. Meinem Kind tut es sehr gut, sich und seine aktuelle Situation in meinen Geschichten wieder zu finden und ich dachte mir, dass dies auch andere Kinder und Mütter begeistern könnte. Aus einer kleinen Probephase ist dann ein großes und schönes Projekt gewachsen.

Bitte beschreibe doch einmal genauer, was die Kunden von dir erhalten? Wie darf man sich das vorstellen?

> Ich fange einfach mal ganz vorne an: Eingangs erhalten die Kunden von mir einen Fragebogen, dort werden neben den Standardsachen wie Name, Alter etc. auch ganz spezifische Fragen gestellt wie “Steckt das Kind gerade in einer Krise und wenn ja, welche?”. Oder - "was soll mit dieser Geschichte aufgearbeitet werden?" So bekomme ich ein ganz klares Bild davon, was das für eine Geschichte wird. Wird es eine Trost spendende Geschichte oder eine Mutmachgeschichte oder einfach eine Geschichte die zum Träumen einlädt.

> Dort kann auch entschieden werden, wie lang die Geschichte werden soll. Für Kinder bewähren sich 15 oder 30 Minuten.

> Wenn der Fragebogen dann bei mir ist, lasse ich dem Auftraggeber einen Handlungsstrang zukommen. Bekomme ich dann ein "go", spreche ich die Geschichte ein, schneide sie und unterlege sie, falls gewünscht, mit Musik.

> Dann ist das Geschenk auch schon zur Abgabe bereit. Je nach Auftragslage, kann das ein paar Wochen dauern. In dringenden Fällen, wenn zum Beispiel jemand gestorben ist, kann ich aber auch mal eine Geschichte vorziehen. Das Ergebnis kommt dann via MP3 zu den Eltern, Omas und Opas oder Tanten und Onkel über einen Dropboxlink nach Hause.

Eine letzte Frage noch, die nun sicher viele Leser interessiert. Wie viel kostet eine Hörgeschichte denn?

> Die Situationsorientierten Geschichten beginnen bei 29,90€.

Vielen lieben Dank Mary, für deine Antworten und unsere Zusammenarbeit. Es freut uns dich bei diesem Projekt unterstützen zu dürfen.

Eine kleine Geschichte

Eine kleine Geschichte
Eine kleine Geschichte

Wir freuen uns sehr, dass wir »Eine kleine Geschichte« als Hörprobe auf lalaBum vorstellen dürfen. In der Geschichte geht es um einen kleinen Helden, welcher ein Abenteuer mit einem Piraten erlebt. Aber hört doch einfach selbst rein.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte oder Interesse an einer persönlichen Geschichte hat, kann auf der Facebook-Seite oder Webseite mehr erfahren und Kontakt aufnehmen.

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